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10. Juni 2021
Die EU knüpft die Vergabe von Fördermittel künftig an digitale Antragsprozesse
Förderbanken
Digital Banking
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CREALOGIX Yannick Lehmann
Yannick Lehmann
Global Segment Sales Lead SME & Corporate

Nicht mehr zeitgemäß, unflexibel, nicht automatisierbar – und damit schon gar nicht effizient: Manuelle Antragsprozesse für öffentliche Förderungen sind spätestens während der Covid-19-Pandemie zum Relikt mutiert. Aber es gibt Hoffnung.

Die EU pusht die Entwicklung hin zum digitalen Antragsprozess. Sie hat sich vorgenommen, ihre Fördergelder künftig an die Verpflichtung zu digitalen Prozessen zu knüpfen. Daraus ergeben sich prozessuale Anforderungen, aber vor allem auch Benefits für die Förderbanken – und in letzter Konsequenz auch für die Antragsteller.

Die digitalisierte und dadurch hochgradig automatisierbare Bearbeitung von Förderanträgen – etwa für regionale wirtschaftliche Entwicklung, Sozialprojekte und Wohnungsbau – vereinfacht sich deutlich. Auszahlungen kommen schneller bei Antragstellerinnen und Antragstellern an.

Durchgängige, schnelle, automatisierte Bearbeitung entlang des gesamten Fördermittelprozesses

In Deutschland beispielsweise erhalten sowohl Privatpersonen als auch angehende bis etablierte Unternehmer Fördergelder über die insgesamt 16 regionalen Förderbanken, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die landwirtschaftliche Rentenbank. Wie und über welchen Weg die Förderungen vergeben werden, regeln die Bundesländer unterschiedlich. Zudem verfügt jede Bank über eigene Verfahren zur Bearbeitung von Förderanträgen.

Abgesehen von der EU-seitigen Anforderung, die digitale Antragsfähigkeit für die kommende Förderperiode herzustellen, gibt es natürlich auch ganz praktische Erwägungen, die während der Corona-Pandemie zusätzlichen Schub erhielten: Die Flut von Anträgen nahm in dieser Zeit drastisch zu. Die Bearbeitung verzögerte sich in weiten Teilen. Abhilfe bei derartigen Engpässen schaffen eine durchgängige, schnelle, weil (teil-)automatisierte Bearbeitung. Zudem zahlt ein digitaler Workflow auf sinkende Bearbeitungskosten und einen geringeren Zeit- und Ressourcenaufwand ein. Gleichzeitig wird die Bedienung bequemer und Interfaces und Portallösungen für Sachbearbeiter und Kunden anwenderfreundlicher und intuitiver.

Schub für den Public Sector: Wie Portale nutzerfreundlich, ressourcenschonend und schneller werden

Generelle und prozessual wichtige funktionale Anforderungen, die alle europäischen Förderbanken gleichermaßen gewährleisten müssen, hat sich CREALOGIX als Produktstandard-Portallösung auf die Fahne geschrieben. Wenig erforderlicher Programmieraufwand einerseits, andererseits so viel individuelle Anpassung wie möglich stellen bei dem entstehenden Produktstandard keine Gegensätze dar. Entsprechend hat der Schweizer Technologieanbieter eine digitale Lösung entwickelt, die sich auf die individuellen Belange einer jeden Institution im Public Sector konfigurieren lässt. Die Beantragung und Bearbeitung von Fördermitteln sowie die dahinterliegenden Prozesse verschlanken sich drastisch und kommen entlang des gesamten Lebens- bzw. Förderzyklus besser auf den Punkt: das von der Antragstellung auf dem Smartphone, dem Tablet oder am PC bis hin zur Bearbeitung und Bewilligung einer Förderung.

Noch mehr Innovationen im Förderprozess verankern

Und hier stoppt die Digitalisierung des Public Sector längst noch nicht: Entlang aller Kontaktpunkte der Customer Journey (bzw. Förder-„Journey“) reifen weitere innovative Entwicklungen – um noch mehr Fördermittel zu vergeben, die die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im jeweiligen Land optimieren.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Förderbanking einfach machen und konsequente, durchgängige digitale Prozesse ermöglichen.

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